Fast jeder von uns hat Daten in irgendeiner Cloud liegen. Steuerunterlagen bei OneDrive, Fotos bei Google Drive, Projektdateien in der Nextcloud. Die bequeme Wahrheit: Die Daten sind dort meistens verschlüsselt. Die unbequeme Wahrheit: Der Schlüssel liegt beim Anbieter, nicht bei dir. Genau diese Lücke schließt Cryptomator. In diesem Beitrag schauen wir uns an, was das Tool technisch macht, wo seine Grenzen liegen. Ich hatte dazu bereits vor einigen Jahren einen Beitrag (hier) geschrieben. Da ich Cryptomator nun schon einige Zeit selbst nutze, wollte ich nochmals einen erweiterten Beitrag schreiben.
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Cryptomator
Wenn ihr eure Daten in Google Drive, Onedrive oder der eigenen Nextcloud absichern wollt, dann kann euch Cryptomator helfen. Cryptomator ermöglicht es euch eure Daten verschlüsselt auf einem “unsicheren Speicher” zu speichern.
Cryptomator ist die Open Source Alternative zu BoxCryptor. Beide Programme haben das Ziel eure Daten sicher in öffentlichen Clouds wie Google Drive, Dropbox oder sonstigen Anbietern zu speichern. Der Vorteil von Cryptomator gegenüber dem bekannteren BoxCryptor ist, dass Cryptomator komplett kostenlos genutzt werden kann und es können beliebig viele Tresore erstellt / Clients verbunden werden.
Neben Windows gibt es Cryptomator auch für Linux, MacOS, Android und iOS.
