Der Stalwart Mail Server ist eine moderne, quelloffene E-Mail-Serverlösung, die speziell entwickelt wurde, um die Herausforderungen der Selbstverwaltung von E-Mail-Servern zu bewältigen. Er unterstützt eine Vielzahl moderner Protokolle wie JMAP, IMAP4, POP3 und SMTP und ist in der Programmiersprache Rust geschrieben, was ihm hohe Sicherheit und Leistung verleiht. Durch die Kombination aus fortschrittlicher Spam- und Phishing-Abwehr sowie einer benutzerfreundlichen Konfiguration bietet der Stalwart Mail Server eine zuverlässige Lösung für Unternehmen und Einzelpersonen, die ihre E-Mail-Infrastruktur selbst hosten möchten. Dies macht ihn zu einer attraktiven Alternative zu traditionellen E-Mail-Diensten, insbesondere für diejenigen, die Wert auf Datenschutz und Kontrolle legen
Docker Compose
Zammad – mit Docker Compose und Traefik
Zammad ist eine leistungsstarke Open-Source-Helpdesk-Software, die eine vereinheitlichte Plattform für die Verwaltung von Kundenanfragen bietet, die aus verschiedenen Kommunikationskanälen wie E-Mail, sozialen Medien und Telefonanrufen stammen. Sie bietet eine klare und intuitive Benutzeroberfläche, die den Support-Teams die Möglichkeit gibt, Tickets zu erstellen, zuzuweisen und zu verfolgen.
Zusätzlich zur Ticketverwaltung verfügt Zammad über eine Reihe von Features, die das Kundenbeziehungsmanagement (CRM) unterstützen, eine Wissensdatenbank zur Organisation und Speicherung relevanter Informationen bereitstellen und verschiedene Automatisierungsoptionen ermöglichen. Zammad kann entweder auf einem privaten Server installiert oder als gehosteter Service genutzt werden.
Ketesa (ehemals synapse-admin) für Matrix – Benutzerverwaltung installieren
Ketesa ist die Weboberfläche zur Verwaltung eures Synapse-Homeservers: Nutzer anlegen und deaktivieren, Räume einsehen und löschen, Sitzungen beenden, Medien verwalten. Bis Anfang 2026 hieß das Projekt synapse-admin, seither ist es unter neuem Namen ein eigenständiges Projekt mit überarbeiteter Oberfläche. Grundlage dazu ist diese Matrix Anleitung.
Matrix ist ein offenes Protokoll für dezentrale Echtzeitkommunikation Chat, Sprach- und Videoanrufe, Dateiübertragung. Anders als bei geschlossenen Messengern gibt es keinen zentralen Betreiber: Jeder Server ist Teil eines Verbunds (Federation), in dem Nutzer über Serviergrenzen hinweg miteinander schreiben können, vergleichbar mit E-Mail. Wer seinen eigenen Homeserver betreibt, behält die volle Kontrolle über Nutzerkonten, Räume und Nachrichteninhalte und kann per Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zusätzlich absichern, dass selbst der Serverbetreiber nicht mitlesen kann. Der Aufbau eines Matrix-Homeservers ist allerdings kein Ein-Container-Projekt. Neben dem eigentlichen Homeserver (Synapse) kommen schnell PostgreSQL, ein Web-Client wie Element, ein Identity-Dienst, TURN-Server für Anrufe, Bridges zu anderen Netzwerken und Admin-Werkzeuge hinzu. Genau hier setzt matrix-docker-ansible-deploy an. Das Playbook orchestriert die komplette Matrix-Landschaft als Docker-Container, konfiguriert die Komponenten aufeinander abgestimmt und lässt sich über eine einzige Konfigurationsdatei steuern.
Dawarich – selbstgehostete Alternative zur Google Standortchronik mit Docker und Traefik installieren
In einer Welt, in der Datenschutz immer wichtiger wird, bietet Dawarich eine spannende Lösung für alle, die ihre Standortdaten unabhängig und sicher verwalten möchten. Diese Open-Source-Webanwendung ersetzt die Google Standortchronik (Google Maps Timeline) und ermöglicht <es, Standortdaten auf einer interaktiven Karte zu visualisieren, Statistiken wie bereiste Länder oder Distanzen zu analysieren und Daten aus verschiedenen Quellen wie Google Takeout, OwnTracks oder GPX-Dateien zu importieren. Mit Unterstützung für Live-Tracking und umfangreichen Exportmöglichkeiten ist Dawarich ein leistungsstarkes Tool für alle, die ihre Bewegungsdaten selbst kontrollieren wollen.
Beszel – Monitoring-System mit Docker und Traefik installieren
Beszel ist ein modernes serverseitiges Monitoring-System, das gezielt auf die Überwachung von Container-Infrastrukturen wie Docker und Podman ausgelegt ist. Die Architektur besteht aus einem zentralen Hub auf Basis von PocketBase und schlanken Agents, die auf den zu überwachenden Systemen laufen und Systemmetriken in Echtzeit an das Dashboard liefern. Zu den unterstützten Metriken zählen umfassende Werte wie CPU- und RAM-Auslastung, Festplattenplatz, Netzwerkauslastung, Systemtemperatur (inkl. GPU), Partition-Monitoring, Disk I/O und detaillierte Docker-Container-Statistiken – inklusive Status, Ressourcenverbrauch und Netzwerkdaten für jeden einzelnen Container.
Mailu – kompletter E-Mail Server – mit Docker und Traefik installieren
Mailu beschreibt sich selbst als „simple yet full-featured mail server” und liefert in einem einzigen Docker-Compose-Stack alles, was ein moderner Mailserver braucht: Postfix als SMTP-Server, Dovecot für IMAP/POP3, Rspamd für Spam-Filtering, ClamAV als optionaler Virenscanner, ein modernes Web-Admin-Interface (auf Flask-Basis), eine Auswahl an Webmail-Clients (Roundcube oder SnappyMail) und auf Wunsch sogar einen CalDAV/CardDAV-Server über Radicale. Alles spielt sich von Haus aus zusammen, mit sinnvollen Defaults und einem eingebauten Antispam-Stack, der sich vor kommerziellen Mailservices nicht verstecken muss.
HortusFox – das Pflanzenverwaltungssystem – mit Docker und Traefik installieren
Wer seine Zimmerpflanzen, den Gemüsegarten oder das Gewächshaus bisher mit Notizzetteln, einer chaotischen Excel-Tabelle oder dem Gedächtnis verwaltet hat, kennt das Problem: Irgendwann weiß man nicht mehr, wann die Monstera zuletzt gegossen wurde, welche Tomatensorte letztes Jahr eigentlich so gut getragen hat oder welche Pflanze gerade dringend umgetopft werden müsste. Genau hier setzt HortusFox an – ein Open-Source-Projekt von Daniel Brendel, das sich selbst als „self-hosted collaborative plant management system” beschreibt.
Ackee – datenfreundliche Webanalyse – mit Docker und Traefik installieren
Die Webanalyse ist aus dem modernen Betrieb von Webseiten nicht mehr wegzudenken. Doch in Zeiten der DSGVO und genervter Nutzer, die Cookie-Banner reflexartig wegklicken, wird die Frage nach dem “Wie” immer wichtiger. Genau hier setzt Ackee an: Ein Open-Source-Analysetool, das den Spagat zwischen nützlichen Statistiken und kompromisslosem Datenschutz meistert. Ackee ist eine leichtgewichtige, in Node.js geschriebene Webanalyse-Software, die für das Self-Hosting konzipiert wurde. Im Gegensatz zu den Branchenriesen wie Google Analytics oder komplexen Alternativen wie Matomo, wählt Ackee bewusst einen minimalistischen Ansatz. Es verzichtet auf tiefgreifendes User-Tracking quer durch das Internet und konzentriert sich auf die wesentlichen Kennzahlen: Seitenaufrufe, Verweildauer, Herkunft der Besucher (Referrer) sowie grundlegende technische Daten wie Browser und Betriebssystem.
Tvheadend – Open-Source TV-Streaming-Server – mit Docker und Traefik installieren
Wer lineares Fernsehen oder IPTV-Streams zentral in seinem Netzwerk bereitstellen möchte, kommt an einer Software kaum vorbei: Tvheadend. Als leichtgewichtiger Open-Source TV-Streaming-Server und digitaler Videorekorder (PVR/DVR) für Linux-basierte Systeme fungiert Tvheadend als zentrales Bindeglied zwischen verschiedenen TV-Empfangsquellen und den Endgeräten der Nutzer.
